Luisa ist eine der Mitgründerinnen von SHITSHOW. Als ausgebildete Trainerin in gewaltfreier Kommunikation und Design Thinking Fellow gestaltet sie lebendige Trainings, Workshops und tritt als Speakerin auf (digitalen) Bühnen auf. Sie ist beim PEOPLE & CULTURE FESTIVAL 2025 als Panelistin dabei und diskutiert die Frage mit: “Wie machen Neurodivergente Strukturen Unternehmen resilienter?“ Wir haben sie vorab um ihre Perspektive gebeten:
Wie Luisa Weyrich die Arbeitswelt der Zukunft mitgestalten will:
“Für SHITSHOW bedeutet Resilienz immer auch Common Care: Strukturen und Kulturen, die nicht nur Leistung, sondern auch Fürsorge und Unterstützung ermöglichen. Wir möchten dazu beitragen, dass mentale Gesundheit kein Add-on, sondern Grundlage von Arbeit wird.
In der Zukunft sehen wir Unternehmen, die psychologische Sicherheit und mentale Gesundheit genauso selbstverständlich managen wie Finanzen oder Prozesse. Eine Arbeitswelt, in der Common Care gelebte Praxis ist. Weil wir nur gemeinsam stark sein können.”
Wie sieht für dich der ideale Arbeitsplatz oder das ideale Modell aus, um ein Unternehmen resilient zu gestalten?
Resiliente Arbeitsplätze entstehen nur, wenn wir alle Ebenen der Organisation berücksichtigen:
Individuen brauchen Fähigkeiten und Freiräume, um gut für sich zu sorgen.
Teams brauchen psychologische Sicherheit, um Belastungen offen besprechen zu können.
Führungskräfte sollten Fürsorge vorleben – auch, indem sie ihre eigene Verletzlichkeit zeigen.
Organisationen brauchen Policies und Strukturen, die gesundes Arbeiten möglich machen, und eine Kultur, in der es okay ist, nicht okay zu sein.
So entsteht echte Resilienz. Nicht durch individuelle Härte, sondern durch Fürsorge auf allen Ebenen.